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Hier ist also die Seite der schon fast still gelegten Band Seiltänzer
Wir haben 2 Jahre lang gearbeitet, etwas ist übrig geblieben.
Die Rockmesse "Alles was uns heilig ist" hatte die Uraufführung zum Deutschen Evangelischen Kirchentag in Leipzig 1997.
Dazu gibt es auch Chornoten, die ich auf Anfrage auch gerne weiterreiche. Aber nicht nur die Rockmesse war ein Projekt,
wir spielten auch in Mühlheim/Ruhr zu einem Festival und in Dresden bzw. Moritzburg in einigen Gottesdiensten. Songs, die mit Seiltänzer einstudiert wurden,
waren Jetzt sucht er das Leben hier, Wie es einmal war, Uferlos und natürlich
(namensgebend) Seiltänzer.
Weil aber die Messe zum größten Projekt gehörte, soll sie auch hier vorgestellt werden.
Zum Aufbau de Rockmesse "Alles, was uns heilig ist"
(Ich habe versucht, die Songs der Rockmesse einzuspielen, so dass ohne Chor ging. Auszüge als Hörproben)
Das Introitus ist ein
Instrumentalstück, in dem das Solo-Mittelstück gleichsam eingerahmt wird.
Der Beginn und der Schluss symbolisieren Anfang und Ende - den Kreislauf der Natur,
sie sind etwas düster gestaltet, die Texte der Messe gehen ja auch über die altkirchlichen Messtexte weit hinaus und holen
diese in die (ebenfalls etwas düstere) Wirklichkeit.
Das Kyrie ist ein dreistrophiges Rock-Lied, drei Bereiche unserer Welt, derenwegen um Erbarmen gerufen wird.
Das Gloria ist dem Reggae nachempfunden und soll die Lebensfreude und Zuversicht zum Ausdruck bringen.
Das Credo ist ein nahezu durchkomponierter vierstimmiger Satzgesang, der allein vom Chor gesungen wird (mit einfacher Begleitung).
Hier liegen persönliche Glaubensgrundsätze zu Grunde, die sicher nicht jeder teilen kann.
Dem schließt sich ein Instrumentalstück mp3: midi: an, bei dem der Chor nur am Schluss in den Ruf "Hosianna" einstimmt.
Der Rhythmus ist sonst eher frei. Die Melodiebegleitung wurde gemeinsam mit Uta Schneider erarbeitet.
Das Sanctus besteht aus zwei Teilen, der erste ist in einem sehr schnellen Rock-Rhythmus.
Er beschreibt die (Schein-)Heiligkeit der heutigen Welt.
Der zweite Teil ist eher dem Soul nachempfunden, hier spielen persönliche "Heiligkeits-Erfahrungen" ein Rolle.
Das Agnus Dei ist eine Ballade, die zwei parallele Geschichten erzählt.
Und schließlich folgt das Dona Nobis Pacem, ein erzählendes Lied, das verschieden Friedenssehnsüchte und Friedenswünsche beinhaltet.
Die Gemeinde soll am Ende zum Mitsingen eingeladen werden, um gleichsam den Friedenswunsch in die Welt zu tragen.
Ausblick
Vielleicht geht es ja weiter, jetzt, wo vier der Musiker Kinder haben, hat man zwar nicht so viel Zeit, aber
die Chance besteht - vielleicht auch in anderer Besetzung...
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